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Herbert Wiesner

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Vita

Geboren am 19.3.1937. Aufgewachsen in Düsseldorf.
Studium in München: anfangs Medizin, dann Germanistik, Kunstwissenschaft, Geschichte.
1964-71 Lehrtätigkeit an der Universität München
Freier Literaturkritiker und Autor literarischer Fernsehdokumentationen;
1980-86; Hg. u. a. des » Lexikons der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur « (1981); Ausstellungsmacher.
1985-2003 Begründer und Leiter des Literaturhauses Berlin.

Jurorentätikeit

Berliner Künstlerprogramm der DAAD 1986-2003,
Europäischer Literaturpreis Aristeion 1994-96, Kuratorium
Deutscher Literaturfonds 1997-2002.

Seit 1996 Beirat im Präsidium des P.E.N.-Zentrums Deutschland, seit 2009 Generalsekretär.
Verantwortlich für das Literaturprogramm des Internatinaler P.E.N.-Kongresses 2006.

Mitglied des Berliner »Forums Zukunft Kultur«.

2004 Bundesverdienstkreuz.

Publikationen

Literaturwissenschaftliche Arbeiten, Lexikographie.
Hg. und Mitverf. der »Texte aus dem Literaturhaus Berlin«, 1987ff.: 5 Bde.
Theater- und Hörspieltexte;
die Ausstellungsbücher zu den mit E. Wichner erarbeiteten Literaturausstellungen:
Walter Serner, 1989;
Industriegebiet der Intelligenz, 1990;
Zensur in der DDR, 1991;
In der Sprache der Mörder. Eine Literatur aus Czernowitz, Bukowina, 1993;
Prager deutsche Literatur vom Expressionismus bis zu Exil und Verfolgung, 1995;
Franz Hessel: Nur was uns anschaut, sehen wir, 1998;
1929. Ein Jahr im Fokus der Zeit, 2001.
Außerdem (mit E. Wichner) die Hg. »Literaturent Wicklungsprozesse«.
Die Zensur der Literatur in der DDR, 1993;
Isak Weißglas: Steinbruch am Bug. Bericht einer Deportation nach Transnistrien, 1995;
Der Nerv. Eine expressionistische Zeitschrift aus Czernowitz, 1997.

Zahlreiche Beiträge für die Zeitschrift »die horen«.
Literaturkritik in »Die literarische Welt«.


Veröffentlichung dieser Seite am 07. Dezember 2009

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