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Peter Merseburger

Peter Merseburger - © Sabine Merseburger

Foto: © Sabine Merseburger

Peter Merseburger

Peter Merseburger, geboren am 9. Mai 1928 als Sohn eines Graphikers in Zeitz, ist ein deutscher Journalist und Autor.

Peter Merseburger studierte Germanistik, Geschichte und Soziologie (ab Herbst 1947 in Halle/Saale, ab Frühjahr 1948 in Marburg/Lahn).

Er arbeitete von 1952 bis 1959 als Redakteur bei Zeitungen (Hannoversche Presse, NRZ/Essen), wechselte 1960 zum SPIEGEL – zunächst als Redakteur, ab Herbst 1960 als Korrespondent in Westberlin und ab Herbst 1963 in Brüssel. Im Frühjahr 1965 ging er zum NDR-Fernsehen, leitete und moderierte dort von Januar 1967 bis April 1975 das Fernsehmagazin Panorama (in der Nachfolge von Joachim Fest). Ab 1969 war er zugleich TV-Chefredakteur des Norddeutschen Rundfunks.
Ende 1977 wurde er Korrespondent und Studioleiter der ARD in verschiedenen Hauptstädten der Welt: Washington D. C. (1977 - 1982), Ost-Berlin (1982 - 1987) und London (1987 - 1991).

Seit seinem Eintritt in den Ruhestand arbeitete Merseburger an verschiedenen längeren Fernseh-Dokumentationen, "Klassik, Kunst und Stacheldraht - über den Mißbrauch Weimars durch Nazis und Kommunisten" -, über Kurt Schumacher und Willy Brandt.

Peter Merseburger lebt in Berlin und Südfrankreich, arbeitet vorwiegend als freier Schrifttsteller und wurde er unter anderem durch Biographien über Kurt Schumacher, Rudolf Augstein und Willy Brandt bekannt.

Für die Brandt-Biographie erhielt er 2003 den Deutschen Bücherpreis.
Das netzwerk recherche zeichnete Peter Merseburger am 02.12.2008 mit dem Preis "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" für seine Augstein-Biographie und für sein Lebenswerk aus.
. zur Startseite der Dokumentation mit O-Ton und autorisierten Textfassung der Preisverleihung - Laudatio: Hans Leyendecke, hier im Archiv

Weitere Preise:
Jakob Kaiser Preis 1985 für die Fernsehdokumentation "Luther, Friedrich, Bismarck und Genossen – Warum die DRR deutsche Helden reaktiviert", sowie 1987 mit anderen für die Sendereihe "Deutsches aus der anderen Republik";
1991 Fritz Sänger-Preis für mutigen Journalismus, für seine kritische Berichterstattung aus der DDR; 1996 Preis der AG Verleger und Buchhändler der Ebert Stiftung für DAS POLITISCHE BUCH , die Biographie Kurt Schumacher.

Peter Merseburger ist seit Mai 2008 Ehrenbürger von der Stadt Zeitz in Sachsen-Anhalt.

Veröffentlichungen:

Die unberechenbare Vormacht. Wohin steuern die USA?
München 1985, dtv. ISBN 978-3423104333 (erschien zuvor als Hardcover bei Bertelsmann!)

Grenzgänger. Innenansichten der anderen deutschen Republik
München 1988, Bertelsmann, ISBN 3-570-04746-6

Der schwierige Deutsche Kurt Schumacher. Eine Biographie.
Stuttgart 1995, DVA. ISBN 342105021X

Von der Bonner zur Berliner Republik: öffentlichkeit und öffentlicher Raum zu Berlin (zusammen mit Hermann Lübbe, Jürgen Kocka u.a.), 1998. ISBN 978-3929273182

Mythos Weimar. Zwischen Geist und Macht. Stuttgart 1998 DVA ISBN 978-3423307871

Willy Brandt, 1913-1992. Visionär und Realist, Stuttgart 2002, DVA. ISBN 3-423-34097-5

Rudolf Augstein, München 2007, DVA. ISBN 978-3421058522

Buchbeschreibungen hier im Archiv:

Buchcover Mythos Weimar
. zur Buchbeschreibung

Mythos Weimar
Zwischen Geist und Macht

 

 

Buchcover Willy Brandt
. zur Buchbeschreibung

Willy Brandt
1913-1992
Visionär und Realist

 

 

Buchcover Rudolf Augstein
. zur Buchbeschreibung

Rudolf Augstein
Biographie

 

 

 


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Veröffentlichung dieser Seite am 13. Januar 2009

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