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- Aktuell -

Abschrift und Audio der Hörfunksendung
Zum ersten Todestag am 7. Oktober 2007
von der Kleinen Bühne, Theater Basel
"Wenn man den Journalistenberuf wählt, muss man sich auch mit dem Risiko abfinden.", Anna Politkovskaya.
Ihr Tod kam nicht unerwartet.
Das Risiko hat sie auf sich genommen.
Ihr Name steht mehr denn je für kritischen Journalismus. Und heute für den Preis, der dafür gefordert wird. Sie war nicht die erste ermordete Journalistin in Russland, sie wird nicht die letzte sein. Das vergessen wir nicht, darüber schweigen wir nicht.
Ein Gespräch, Kurzlesungen aus Anna Politkovskayas Büchern, kurze Berichte aus Russland.
Gäste:
Maynat Kurbanova, tschetschenische Journalistin und vormals Kollegin Anna Politkovskayas bei der unabhängige russischen Zeitung Nowaya Gazeta.
Irena Brežná, Schriftstellerin, eine Brückenbauerin zwischen Ost und West.
Moderation Bühne: Kristin T. Schnider, Präsidentin DeutschSchweizer PEN-Zentrum
Lesungen Bühne: Katharina Schmidt, Schauspielensemble Theater Basel
Begrüßung Bühne: Christian Vetsch, künstlerischer Leiter Kleine Bühne Theater Basel
Morderation Hörfunk: Christoph Urbanietz, Redaktion radio-luma
.. zur Sendung: Anna Politkovskaya "Wir vergessen nicht!" aus dem Theater Basel
.. zum Vortrag mit Abschrift und Audio: Über Anna Politkovskya
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"Wir vergessen nicht!"
In Gedenken an den am 19. Januar 2007 ermordeten Hrant Dink
O-Ton-Dokumentation mit Abschrift:
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Ludwigshafen am Rhein, 18. Januar 2008 - Am 15. November 2007 wurde im Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt die Hermann Kesten-Medaille 2007 posthum Hrant Dink und der von Hrant Dink gegründeten türkisch-armenischen Wochenzeitschrift AGOS vergeben. Der 15. November ist der „International Writers in Prison Day“. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Das PEN-Zentrum Deutschland verleiht die Auszeichnung zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Hrant Dink gründete AGOS 1996 und war Herausgeber, Chefredakteur und Leitartikler dieses Forums, das sich die Wiederbelebung der armenischen Kultur und den Versöhnungsdialog mit allen in der Türkei lebenden Minderheiten zum Ziel setzte. Er mußte sich deshalb in drei Verfahren wegen „Beleidigung des Türkentums“ nach dem berüchtigten Paragraphen 301 vor Gericht verantworten.
.. zur Dokumentation mit weiterführenden Verbindung zum Thema: Meinungsfreiheit in der Türkei
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Das offenen O-Ton Archiv
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