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Dr. Sigfrid Gauch
Dr. Sigfrid Gauch am 9. März 1945 in Offenbach am Glan geboren; aufgewachsen in Niedersachsen und in der Pfalz, Abitur in Kaiserslautern, Studium an den Universitäten Heidelberg und Mainz, Promotion in Germanistik über "Offene und verdeckte Schreibweisen im Literarischen Jakobinismus" Lehrer für Deutsch, Philosophie und Ethik, zuletzt an der Integrierten Gesamtschule in Mainz. Seit 1988 im rheinland-pfälzischen
Kulturministerium tätig, leitet das Referat für Literaturförderung
und Bibliothekswesen; Rundfunk- und Fernsehbeiträge, u.a.
Das Labyrinth der Väter (ZDF 1980), Doppelwertigkeiten oder
Rheinland und Pfalz (ZDF 1987, ARD und Dritte Programme 1989); Herausgeber und Mitherausgeber u. a. von Anthologien (Literatur aus Rheinland-Pfalz, 1976; In Sachen Literatur, 1979; Vom Verschwinden der Gegenwart, '92; Zeitvergleich, 1993) und der rheinland-pfälzischen Jahrbücher für Literatur Fremd in unserer Mitte, '94; FluchtPunkte, '95; Horizonte, '96; Unterwegs, '97; WortBrüche, '98; Ortsgedächtnis, '99; Annäherungen, 2000; Flugwörter 2001; Auf Augenhöhe, 2002; In naher Ferne, 2003; Zeitfenster (2005); Die Stirn, die wir dem Leben bieten (2006) Sigfrid Gauch erhielt 1976 den Förderpreis des Südwestfunks, 1977 den Pfalzpreis für Literatur und 1979 den Förderpreis zum Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Er gehört dem P.E.N. Zentrum Deutschland an; seit 1998 Vorstandsmitglied, seit Mai 2007 Vizepräsident und Writers-in-Exile-Beauftragter. Neben der Monographie Friedrich Joseph Emerich - Ein deutscher Jakobiner (Frankfurt/Main 1986) veröffentlichte er die Erzählung Vaterspuren (Königstein 1979, Frankfurt/Main 1982 als suhrkamp taschenbuch, Rhodt 1990, Frankfurt/ Main 1996 und 1997, überarb. u. erw. Neuausg. 2005), den Band Goethes Foto und andere Erzählungen (Landau 1992) sowie die Romane Zweiter Hand (Landau 1987, überarb. und erw. Ausgabe Blieskastel 1997), und Winterhafen (Blieskastel 1999). Die Erzählung Vaterspuren wurde ins Italienische übersetzt von Tiziana Galliano (Orme paterne, Universität Turin 1990), ins Englische von William Radice (Traces of my Father, Evanston, III 2002) und von Udi Levy ins Hebräische (Ikwot Av, Jerusalem 2001); Teilübersetzungen erschienen im Französischen und Arabischen. Weitere Informationen hier im Archiv: Weitere Informationen im Internet: Die Internetpräsenz von Sigfrid Gauch erreichen Sie unter: www.sigfrid-gauch.de. Die Startseite der Internetpräsenz vom P.E.N.-Zentrum Deutschland erreichen Sie unter: www.pen-deutschland.de.
Veröffentlichung dieser Seite am 14. Oktober 2007 |
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