radio-luma.net-Logo und Link zur Startseite. Das Logo zeigt drei Piktogramme. Dies sind urprünglich Gebotsschilder der Berufgenossenschaften für Augenschutz, Ohrenschutz sowie Staub- bzw. Atemschutz. Diese kreisrunden Gebotsschilder sind zu einem vereint montiert. Dies ist als ironische Anspielung auf die drei Affen: Ich sehe nichts - Ich höre nichts - Ich sage nichts, zu verstehen.

DER UNABHÄNGIGE MEDIENDIENST
FÜR EINE NEUE SACHLICHKEIT
IN DER GESELLSCHAFT

Link zur Erklärung vom Logo: www.radio-luma.net ABSOLUT werbefrei

Über Abhängigkeit im Journalismus

Auch dieser Mediendienst ist abhängig. Abhängig vom unabhängigen Geist seiner Förderinnen und Förderer.

Schaut man in die Landschaft von gemeinnützigen, unabhängigen Medienprojekten im Internet, so kann einem schon mal dieser offensichtliche Widerspruch vor Augen kommen: „Unabhängiger Journalismus braucht unabhängiges Geld.“, wird in einem Aufruf zur Förderung getitelt. Im Kern eine wichtige Aussage, die auch diese Redaktion unbedingt als Zielsetzung versteht. Nur ist diese Fundstelle im world wide web ihrerseits u.a. durch ein Werbebanner eines Internetanbieters gekrönt und zeigt zumindest in unserem Verständnis einen Widerspruch, um nicht sagen zu müssen: Hier wird oberflächlich gearbeitet und möglicherweise auch mit der Oberflächlichkeit der Leserinnen und Leser „gespielt“.

Wachsende Abhängigkeit zum Kapital wird insbesondere zunehmend bei den Printmedien offensichtlich. Hier zeigt sich häufig der bereits allgemein bekannte Mechanismus:
Die Verlage müssen sparen.
Sie sparen auch am Personal in den Redaktionen.
Folge: Immer mehr Arbeit für immer weniger RedakteurInnen.
Weitere Folge: Immer häufiger wird unter dem Druck des Alltags ungeprüft Material von PR-Agenturen 1:1 übernommen.
– Und last but not least: Immer weniger Praktikumsplätze in den Redaktionen.
Hier schaufelt sich doch der gewissenhafte Journalismus sein eigenes Grab. Diese Erkenntnis sollte doch als akute Fragestellung in möglichst weiten Kreisen in der Öffentlichkeit und vor allen Dingen bei den Verlegern mehr diskutiert werden ..

Ein Blick auf die öffentlich-rechtlichen Medien: Um mit den Quoten der kommerziellen Sender mithalten zu können, sind auch hier die immer „schnelleren“ und immer „exklusiveren“ Statements sowie Interviews gefordert. Die Weltgeschichte in 1:30 Min. ...
In Bezug auf unseren ersten eigenen Beitrag, „Sag mir wo die Blumen sind ..“ bemerkten einige KollegInnen bei den öffentlich-rechtlichen spontan: „Dieser Beitrag hätte auch zum Format unserer Redaktion gepaßt ..“, um dann umgehend inne zu halten und festzustellen, daß dann unabhängig von der Partei bei einem solchem veröffentlichten Schriftwechsel Interviewwünschen für eine gewisse Zeit mutmaßlich bis in die tiefste Provinz nur recht zögerlich entsprochen worden wäre ..

radio-luma.net will hier keine pauschale Schelte üben, noch sich als die „wahrhaftig“ Journal-Schaffenden profilieren. Wir verstehen die Zwänge in Redaktionen anderer Formate ...

In eine Richtung jedoch stellen sich konkret und immer wieder aktuell Fragen in der unendlichen Debatte um korrekten Journalismus: Was wird nun durch die Fusion der erweiterten Medienmacht im Hause Springer an neuen demokratieverachtenden Veröffentlichungen künftig produziert werden? Quote und Umsatz um jeden Preis?
Am 23. Oktober 2003 titelte <panorama>, das Politikmagazin vom NDR, wie folgt: "Blablabla vom Boulevard – Bild-Kampagne diffamiert Politiker und Parlamente". <panorama> zeigt noch heute eindringlich auf, wie dieses Blatt den Deutschen Bundestag u.a. mit "Schwatzbude" und als "Hühnerstall Berlin" bezeichnete. Diesen Beitrag können Sie als Video im Archiv von <panorama> sehen bzw. das Manuskript als RTF-Datei herunterladen:
http://www.ndrtv.de/panorama/archiv/2003/1023/bildzeitung.html.
Uns hat diese Arbeit wiederum animiert seinerzeit Herrn Dr. Peter Gauweiler und Herrn Lafontaine anzuschreiben und zu fragen: "... wie es mit deren Gewissen steht, für die bekanntermaßen häufig unsachliche Tageszeitung aus Hamburg anhaltend Kolumnen zu schreiben."
Diesen Schriftverkehr können Sie unter:
http://www.radio-luma.net/html/body_politik_bizarr.html#investigativen, hier nun selbst unter Ihren kritischen Augenschein nehmen.
Eines von dieser Stelle vorab: Dr. Gauweiler hat umgehend antworten lassen, hingegen hat der wieder im Licht der Öffentlichkeit stehende Politiker von der Saar trotz Zusage bis heute nicht geantwortet und übt sich nun seinerseits in hetzenden, die Menschen im Land spaltenden Sprüchen.