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Wolfgang Thierse

Wolfgang Thierse. Bildquelle: spdfraktion.de

Bildquelle: spdfraktion.de

Wolfgang Thierse
Vizepräsident des Deutschen Bundestages

Geboren am 22. Oktober 1943 in Breslau;
katholisch, verheiratet, zwei Kinder.

Ausbildung und Berufstätigkeit
Nach dem Abitur Lehre und Arbeit als Schriftsetzer in Weimar

1964 – 1968 Studium der Kulturwissenschaft und Germanistik an der Humboldt-Universität in Berlin, Abschluss als Diplom-Kulturwissenschaftler

1968 – 1975 wissenschaftlicher Assistent im Bereich Kulturtheorie / Ästhetik der Humbold-Universität

1975 – 1976 Mitarbeiter im Ministerium für Kultur der DDR
(Entlassung im Zusammenhang mit der sogenannten Biermann-Affäre)

1977 – 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR

 

Politische Biografie

bis Ende 1989 parteilos

Oktober 1989 Unterschrift beim Neuen Forum

Januar 1990 Eintritt in die neugegründete SPD der DDR

Juni – September 1990 Vorsitzender der SPD / DDR

September 1990 gesamtdeutscher Vereinigungsparteitag der SPD
Wahl zum stellvertretenden Parteivorsitzenden, immer wiedergewählt bis 2005

18. März– 2. Oktober 1990 Mitglied der Volkskammer
stellvertretender und zuletzt Fraktionsvorsitzender der SPD

seit 3. Oktober 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages
(Wahlkreis Berlin-Pankow)

1990 – 1998 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion

Oktober 1998- Oktober 2005 Präsident des Deutschen Bundestages
seit 18. Oktober 2005 Vizepräsident des Deutschen Bundestages

– Vorsitzender der Grundwerte-Kommission beim SPD-Parteivorstand
– Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie
– Vorsitzender des Kuratoriums der Willy-Brandt-Stiftung
– Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europa
– Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken
– Mitglied des Parteivorstandes der SPD

 

Weitere Informationen im Internet:
Die Startseite der Internetpräsenz vom Deutschen Bundestag erreichen Sie unter: www.bundestag.de.

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Veröffentlichung dieser Seite am 01. April 2006